Neun Jahre hc:VISION – eine kleine Erfolgsgeschichte

Vom internen Dienstleister zum modernen Start Up

Düsseldorf, den 2. Mai 2019

„Aus der GKV für die GKV“, so stellt sich die hc:VISION ihren Kunden und Partnern in Präsentationen, Publikationen und im Internet vor. Damit ist ein wesentlicher Aspekt aus der Geschichte des Unternehmens in aller Kürze bereits erzählt. Denn tatsächlich ist das Düsseldorfer Unternehmen vor rund neun Jahren aus der beratungsnahen Prozessmanagementabteilung einer mittelständischen Krankenkasse hervorgegangen. Damals ist auch das zentrale Produkt der hc:VISION entstanden, die CRM- und Prozessmanagementanwendung INTRACON:kv. Als die Kasse seinerzeit – insbesondere vor dem Hintergrund der enormen technologischen Sprünge im CRM-Umfeld – erkennen musste, dass die Weiterentwicklung von INTRACON:kv nur mit erheblichen zusätzlichen finanziellen und personellen Aufwendungen möglich gewesen wäre, entschloss man sich, die Software zu veräußern. Die drei Gesellschafter und Unternehmensgründer, Volker Keim, Jörg Schreiber und Michael Schaaf, sahen die Möglichkeit, ihre Vision eines modernen GKV-IT-Dienstleisters zu verwirklichen und gründeten im August 2010 die neue Heimat von INTRACON:kv, die hc:VISION Technologie GmbH. Die hc:VISION agierte von nun an als klassisches Start Up mit neun festen Mitarbeitern und einigen freiberuflichen externen Beratern und Entwicklern.

Die wesentlichen Herausforderungen bei Unternehmensgründung waren vor allem:

    • Schnellstmöglicher Ausbau des Kundenstamms.
    • Modernisierung der Technologie – insbesondere im Hinblick auf die zügige Herstellung der ISKV_21c – Fähigkeit.
    • Schaffung eines belastbaren Partnernetzwerkes.
    • Gewinnung hochqualifizierter weiterer Mitarbeiter für die Entwicklung und die Beratung.

Hinzu kam die Herstellung der notwendigen betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen – von der Suche nach geeigneten Büroräumen, dem Aufbau von Rechnungswesen und Buchhaltung, die Optimierung der Softwaredokumentation, die Klärung diverser gesetzlicher, insbesondere gesellschafts- und steuerrechtlicher Fragestellungen, die Entwicklung eines tragfähigen Preis- und Vertragsmodells, die Positionierung der Marke hc:VISION, die Festlegung der innerbetrieblichen Abläufe („Unternehmensrichtlinien“) etc.

Tatsächlich ist es dann bereits nach wenigen Jahren gelungen, die hc:VISION erfolgreich im GKV-Markt zu etablieren. Michael Schaaf, Geschäftsführer der hc:VISION hält dafür vor allem zwei Faktoren für wesentlich: „Wir haben von Beginn an darauf gesetzt, unsere Kunden als Partner zu sehen. Wichtige Innovationen sind in den letzten Jahren vor allem durch die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Krankenkassen entstanden. Ein weiterer Erfolgsfaktor ist unsere Geschwindigkeit. Als kleines, hoch agiles Unternehmen, sind wir in der Lage sehr schnell auf Marktanforderungen zu reagieren.“

Jörg Schreiber, der als Mitglied der Unternehmensleitung zugleich auch für das Thema Prozessmanagement verantwortlich ist, ergänzt: „Dabei hilft uns natürlich unsere Herkunft aus der Kassenwelt und unser tiefes Verständnis von den Herausforderungen, vor denen Krankenkassen heute stehen. So können wir uns mit den Verantwortlichen auf der Kassenseite auf Augenhöhe austauschen.“

Die wesentlichen Meilensteine der Unternehmensentwicklung waren vor allen Dingen:

    • Die komplette technologische Erneuerung von INTRACON:kv hin zu einer modernen und führenden CRM-nahen Prozessmanagementplattform.
    • Die organisatorische Ausrichtung des Unternehmens hin zu einem umfassend kundenorientierten IT-Dienstleister.
    • Die Gewinnung von sehr innovativen mittelständischen Krankenkassen als neue Kunden.
    • Und nicht zuletzt die Gewinnung vieler exzellenter neuer Mitarbeiter.

Volker Keim, Technologiechef der hc:VISION und ebenfalls Mitglied der Unternehmensleitung, weist noch auf weitere für das Unternehmen sehr wichtige Themen hin: „INTRACON:kv ist seit Anfang 2018 offiziell BITMARCK zertifiziertes Produkt. Vorangegangen war hier ein komplexes Integrationsprojektprojekt, dass wir erfolgreich zusammen mit der BITMARCK im Rahmen von Kassenprojekten durchgeführt haben. Damit ist INTRACON:kv tief in das moderne Kernsystem der BITMARCK integriert. Für unsere gemeinsamen Kunden ergeben sich daraus echte Mehrwerte in Punkto Serviceexzellenz.“ (Siehe Integration von INTRACON:kv)

Ein weiterer Meilenstein für die hc:VISION war und ist die Entwicklung der hochflexiblen Bürokommunikationslösung INTRACON:bk. Jörg Schreiber: „Das Ziel, dass wir mit INTRACON:bk verfolgen, ist sehr ambitioniert aber wir sehen uns auf dem richtigen Weg: Wir wollen unseren Kunden auf der Basis von Microsofttechnologie die modernste Bürokommunikationslösung im GKV-Markt anbieten. Aus unserer Sicht wird damit übrigens auch die entscheidende Grundlage für kassenindividuelle Digitalisierungsstrategien geschaffen.“

Michael Schaaf zieht dann im neunten Lebensjahr der hc:VISION auch ein sehr positives, aber auch nachdenkliches Zwischenfazit: „Die ersten Jahre nach der Unternehmensgründung waren eine unglaublich intensive, lehrreiche und spannende Zeit, die uns alle auch persönlich und menschlich stark geprägt hat. Dass die hc:VISION aus heutiger Perspektive aber bereits nach neun Jahren eine echte Erfolgsstory ist, war so bei der Gründung allerdings kaum absehbar.“

Es verwundert daher nicht, dass die drei Unternehmensgründer unisono gerne auf einen besonderen Punkt hinweisen: „Die hc:VISION ist seit Ende 2018 schuldenfrei! Und natürlich sind wir stolz darauf, das aus eigener Kraft geschafft zu haben. Was uns allerdings am meisten freut, ist die Tatsache, dass wir jetzt noch mehr in die Zukunft des Unternehmens investieren können als bisher. Wir haben jetzt 25 Mitarbeiter und wachsen weiter. Deshalb benötigen wir absehbar u.a. neue Büroflächen. Außerdem wollen wir natürlich weiter eine führende Rolle als mittelständischer IT-Dienstleister spielen und werden daher in den nächsten Jahren auch massiv in Technologie investieren.“

Die hc:VISION ist im Jahre 2019 definitiv kein Start Up mehr. Die Herausforderungen in den nächsten Jahren werden aber sicherlich keine Langeweile aufkommen lassen. Immerhin geht es darum, die hc:VISION fest als Partner der Krankenkassen für die Digitalisierung in der GKV zu etablieren.

Und: Wer weiß, was sonst noch so alles passiert…

(Fortsetzung folgt)